Gärten

"Großstadtkinder brauchen naturnahe Spielräume!"

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Landschaftlich gestaltete Freiräume

Die Gärten unserer Kitas sind individuell gestaltet worden. Eines verbindet sie alle: Es sind naturnah gestaltete Gelände mit spannenden Räumen, die ganz unterschiedliche Nutzungen zulassen und in ihrer Vielfalt und gewollten Kleinräumigkeit ein stimmiges Ganzes ergeben. Sie sind Lebensraum für kleine und große Menschen, die dort viel Zeit verbringen, aber auch für viele einheimische Pflanzen und Tiere. Auch das gehört zum Konzept der „Hanna-Gärten“, denn so lassen sich komplexe Zusammenhänge der Natur ganz von selbst erlebbar machen. Ein kleiner Beitrag zum Klima- und Artenschutz vor der eigenen Haustür und mitten in der Großstadt Berlin.

Der Garten als Lernort

Die Kita als Lernort gibt den Erziehern und Erzieherinnen auf diese Weise auch im Außenraum die Möglichkeit, ihre pädagogische Arbeit fortzusetzen. Für die Kinder ist es ein landschaftlich gestalteter Freiraum, in dem sie auf Entdeckungsreise gehen können, nicht immer im Blickfeld Erwachsener bleiben und sich auch mal zurückziehen können. Überall im Gelände bietet sich Gelegenheit zum Balancieren und Klettern. Für die „Kleinen“ ist schon ein Findling eine Herausforderung, für die „Großen“ gibt es spannendende Konstruktionen aus krummen Robinienhölzern, sei es ein Stämme-Mikado, ein Baumhaus oder eine Eisenbahn mit „Wurzelschornstein“. Natürlich fehlen auch klassische Spielgeräte, wie Schaukeln und Wippe nicht. Aber sie spielen nicht die Hauptrolle. Entscheidend ist, wie sie in das Gelände eingebettet sind. Oft sind sie von begrünten, bunt blühenden Hügeln umgeben, die selbst Spielraum sind und Übergänge schaffen zu anderen Arealen.

Erlebnis- und Begegnungsraum

Verschiedene Nutzungsbereiche voneinander zu trennen, macht Sinn und ist notwendig. Durchlässige, grüne Grenzen aus Sträuchern in modelliertem Gelände sind dafür die bevorzugte Variante. Zäune gibt es lediglich, um die Kindergärten außen einzugrenzen. Und auch da ist uns ein wichtiges Anliegen, dass schon der Eingangsbereich Lust darauf macht, hineinzugehen. Und damit sich auch jeder wirklich dazugehörig fühlt, gibt es Feste zu feiern und gemeinsame Aktionen im Garten mit den Kindern, dem Erzieherteam und unserer Gärtnerin. Beim Frühlings- und Herbstputz stehen eher klassische Garten- und Aufräumarbeiten auf dem Programm. Es gibt aber auch immer wieder ganz spezielle Mitmach-Aktionen, sei es das gemeinsame Pflanzen von Sträuchern und Stauden, das Setzen von Blumenzwiebeln, aber auch verschiedenste Bauprojekte, wie das Pflastern eines Wasserspielhügels, das Mauern von Hochbeeten, das Gestalten eines Feuerplatzes, das Bauen von Spielhütten, Klettermikado oder Spielpodesten und kreativen Kleinmöbeln aus Robinienholz oder das Bauen von Weidenhütten oder Lehmbauten zusammen mit Eltern, Erziehern/innen und Kindern. Einige Erzieherinnen haben mit den Kindern Kräuter- und Gemüsebeete angelegt. Es gibt auch überall etwas zu ernten, von Äpfeln und Birnen über Beerensträuchern bis hin zu essbaren Früchten von Wildsträuchern.

Antje Schwabersberger und Henrick Hübner (Garten- und Landschaftsplanung)

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Unserer Garten- und Landschaftsplaner:
Lebendige Freiräume

 

Auf einen Blick

Gartenflächen:

Kita Pinocchio:
2.750 qm
Kita am See:
2.500 qm
Kita Flohkiste/ Löwenzahn:
3.350 qm
Kita Helmistrolche:
722 qm
Kita Paule am Park:
2.500 qm
Kita Villa Lobo:
1.500 qm

Thematische Schwerpunkte in den Gärten:

  • Bewegungsbereiche/ Bewegungsbaustelle
  • Sandspielflächen und Wasserspiel
  • Freiflächen für Spiel und Bewegung
  • Ruhe- und Kommunikationsbereiche
  • Experimentierflächen/ Feuerstellen
  • Spielgeräte und Verstecke
  • Kräuter-/ Nutzgarten