Bild vom Kind

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Bild vom Kind:

Wir sehen das Kind als eigenständige Persönlichkeit an (und glauben daher nicht, die eigene Welt des Kindes in allen Facetten verstehen zu können). Der Respekt vor dem kindlichen Wesen zeigt sich durch das Bestreben, die Signale, Fragen, Bedürfnisse der Kinder sensibel wahrzunehmen und angemessen zu reagieren. Jedes Kind

  • ist eine Persönlichkeit.

  • braucht Sicherheit, Geborgenheit und Verlässlichkeit.
  • 
bringt eigene Kompetenzen mit in die Kita.

  • ist sein eigener Experte und weiß, was es braucht.

  • entwickelt sich aus eigener Kraft, nach seinem eigenen Tempo.

  • ist von Natur aus neugierig.

  • hat das Bedürfnis, seine Welt zu begreifen – das ist der Antrieb für kindliches Lernen.
    Seine Neugier bleibt erhalten, wenn das Kind sich aktiv mit dem Neuen auseinandersetzen kann, es lernt ständig im Spiel und im täglichen Leben.

„Kinder brauchen Wurzeln und Flügel“ (Johann Wolfgang von Goethe) – Wurzeln, um zu wissen, wo sie herkommen und Flügel, um die Welt zu erkunden.

Partizipation

Kindertagesstätten werden im Berliner Bildungsprogramm als Kinderstuben der Demokratie bezeichnet. Sie bilden die Gesellschaft im Kleinen ab. Dies bildet die Grundlage um Engagement, Partizipation und demokratische Kompetenzen frühzeitig zu fördern. Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren, kümmern sich beispielsweise um Hilfsbedürftige oder um Missstände, ergreifen Wort für jemanden oder sorgen für Veränderungen oder den Erhalt von etwas. Kinder lernen in der Kita, dass es für das Zusammenleben Regeln gibt und dass jeder Rechte hat, die er einfordern kann. Dies stellt den ersten Schritt zu einer politischen Bildung dar. Weil uns das Thema besonders am Herzen liegt, wollen wir uns mit allen Einrichtungen der Hanna gGmbH auf den Weg machen und uns noch intensiver mit den Kinderrechten und der demokratischen Teilhabe auseinandersetzen.

Spiel

Das Spiel, ein elementares Bedürfnis und Haupttätigkeit der Kinder, nimmt einen großen Raum in der Tagesgestaltung ein. In ihm rekonstruieren sie ihr Leben, ihre Erfahrungen und Erlebnisse und verarbeiten Eindrücke. Sie verbinden immer einen Sinn mit dem Spiel und seinem Inhalt. Allein die Handlung, in der die Kinder ihre Spielabsichten und Ziele verwirklichen, ist wichtig und nicht das Ergebnis. Die Kinder suchen sich selbstbestimmt Spielpartner, bringen ihre Interessen und Gefühle zum Ausdruck, handeln Konflikte aus, schließen Kompromisse und treffen Absprachen. Kinder lernen mit Spaß.